Wenn Sie Schallplatten kaufen, dann – Unbedingt:

Joseph Haydn: „Symphonien Nr. 82–92 (Haydn-Edition VI)“; Philharmonia Hungarica, Leitung: Antal Dorati; Decca SHD 25062 D/1–6, 59,– DM

Antal Dorati und sein ungarisches Exil-Orchester haben sich so in das Haydnsche Idiom eingelebt, daß ihre Aufführungen mittlerweile einen stilistischen Standard setzen. Die Kassette schließt zudem eine Repertoirelücke: Nun endlich sind auch die Symphonien Nr. 89 bis 91 auf Platten zu haben; bisher hatten sie offenbar darunter zu leiden, daß sie weder „Pariser“ noch „Londoner“ Symphonien heißen, sondern (chronologisch zwischen ihnen angesiedelt) nur Nummern tragen.

Nach Möglichkeit:

Johannes Brahms: „Die Streichquartette“; Janáček-Quartett; Eurodisc-Supraphon 86152 XEK, 35,– DM

Brahms auf hohem kammermusikalischem Niveau – schlank, voll Verve, besonders im Rhythmischen klar profiliert, dabei jenseits musikantischer Einfalt.

Vielleicht: