Kapitalanlagegesellschaften dürfen (gemäß § 27 KAGG – Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften) genutzte Grundstücke in unbeschränktem Umfang erwerben, unbebaute oder im Bau befindliche Grundstücke dagegen nur bis zu 10 Prozent des Fondsvermögens. Falls in den Vertragsbedingungen vorgesehen, können auch Auslandsgrundstücke bis maximal 20 Prozent des Fondsvermögens erworben werden. Kein Grundstück darf mehr als 15 Prozent des Fondsvermögens ausmachen. Zur Risikostreuung müssen mindestens zehn Grundstücke zum Vermögen gehören. Kredite dürfen nur beschränkt (höchstens 50 Prozent des Verkehrswertes) aufgenommen werden.

Die laufende Überwachung des Grundstücksbestandes obliegt (nach § 31 KAGG) einer Depotbank, die auch alle zum Fondsvermögen gehörenden Geldbeträge und Wertpapiere zu verwahren und die Ausgabe und Rücknahme von Anteilscheinen zu besorgen hat. Für die Bewertung der Fondsobjekte ist ein aus mindestens drei Mitgliedern bestehender Sachverständigenausschuß zuständig.

Mindestens fünf Prozent des Fondsvermögens müssen in Guthaben mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Jahr oder in beleihbaren Wertpapieren bei der Depotbank gehalten werden. Zusätzliche Liquidität kann in amtlich notierten Aktien und festverzinslichen Papieren (höchstens weitere fünf Prozent) angelegt werden.