in Zukunft durch die Pipelines von Alaska fließen, hofft Sullivan S. Marsden, Ingenieur an der Stanford University in Kalifornien. Damit das Öl in der arktischen Kälte nicht zu zähflüssig wird, müssen dort Pipelines erwärmt und dauernd warmgehalten werden. Das ist ein teures und außerdem die Umwelt gefährdendes Verfahren. Denn hierzu müssen die Rohre über der Erde aufgehängt werden, und so beeinflussen sie zusammen mit den zur Erwärmung erforderlichen Einrichtungen die empfindliche arktische Ökologie.

Alle diese Schwierigkeiten umgeht die von Marsden entwickelte neue Technik. Das Öl wird mit einer Sole vermischt, die auch bei tieferen Temperaturen leichtflüssig bleibt. Die Suspension wird dann, falls erforderlich, noch gekühlt und in die unterirdischen Rohre geleitet. In derselben Röhre kann zudem auch Erdgas transportiert werden, während bei dem bisherigen Verfahren dafür ein zweiter Strang erforderlich ist. Außerdem entfallen die Wärmeisolation der Rohre und die Aufheizstationen. R. K.