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„Rio Grande“ (USA 1950) von John Ford (Bayern III 6. Juli). „Fric-Frac“ (Frankreich 1938) von Maurice Lehman (Nord III 8. Juli). „Die Geburt der Nation“ (BRD 1973) von Klaus Wyborny (ZDF 10. Juli). „Drei“ (Jugoslawien 1965) von Aleksandar Petrović (Bavern III 11. Juli).

Annehmbar:

„Die Wohngenossin“ von Nicos Parakis.

Fragwürdig:

„Rabbits“ von William F. Claxton. Nach Vögeln, Insekten, Ratten und Fröschen nun also bestialische Karnickel. „Willard“ war immerhin noch psychologisch motiviert, die „Hellstrom-Chronik“-Insekten dienten zur Illustration einer (wenn auch reaktionären) Überlebensphilosophie, und „Frogs“ schilderte unerhört realistisch den Blitzkrieg giftgeplagten Kleintiers. „Rabbits“ mit seinen mutierten Mümmlern, vom Bonanza-,,Regisseur“ Claxton lustlos heruntergeschludert und voll matter Tricks, ist dagegen ein völlig unambitionierter Film, der weniger das Genre-Vorbild, Hitchcocks „Vögel“, im Auge hat, als den Monsterhorror aus der Zeit des Kalten Krieges wie etwa Jack Arnolds „Tarantula“.

BB