Er (Wienand) sagte, er bleibe bei seinem Wort. Wenn es am Abstimmungsergebnis ersichtlich sei, solle ich ihn nach der Abstimmung in seinem Büro anrufen. Das habe ich auch getan, und er hat mir dann – wir hatten eine Zeit vereinbart, ein, zwei Stunden später, um die Mittagszeit – die 50 000 überreicht.

Mit dem Aufzug fährt man rauf. Und jetzt weiß ich nicht mehr, ob es die zweite oder dritte Etage ist, wo die SPD sitzt. Von dort aus muß man wieder eine Linksschwenkung machen und dann genau diesen Gang entlanggehen. Und es ist das vierte, fünfte, es kann auch das sechste Zimmer sein, ich kann es nicht mehr genau sagen, weil er ja zwei Vorzimmer hat. Ich bin durch ein Vorzimmer geleitet worden, und da saß der Herr Abgeordnete Wienand ...

...ich bin zu ihm gegangen, und er hat gesagt: "Herr Kollege, die Sache ging ja in Ordnung, wir haben Ihnen zu danken, hier sind Ihre Sachen." Und in dem Moment kam seine Sekretärin unvorbereitet herein, und er hat es ganz geschickt aufgefangen und gesagt: "Das sind Ihre Unterlagen, die Sie suchen, Herr Kollege." Und ich habe sie dann eingesteckt, diese 1000-Mark-Scheine, in einem DIN-A5-Kuvert. Ich habe sie nicht nachgezählt, weil er gesagt, hatte: "Sie können es schnell nachzählen, ich würde nur sagen, wir müssen schnell machen."

Ich habe das Geld am nächsten Tag ... auf der Deutschen Bank eingezahlt.

Das hat stattgefunden ungefähr zwischen 14 und 15 Uhr.

Die (Sekretärin) wußte schon Bescheid. Ich habe angeklopft und habe keinen Namen genannt. Herr Wienand hat gesagt: "Sie kommen durch mein Vorzimmer, aber die Dame weiß Bescheid." Und ich bin dann sofort zu ihm geleitet worden. Ich war beschrieben worden, nehme ich an, denn sie sagte: "Ach, Sie sind der Herr, auf den Herr Wienand wartet. – Ja, Sie können gleich hereinkommen."