Hervorragend:

"Die Mama und die Hure" von Jean Eustache. "Eine Seite des Wahnsinns" von Teinosuke Kinugasa.

Im Fernsehen: "Casablanca" (USA 1943) von Michael Curtiz (West III 1. August).

Sehenswert:

"Donner, Blitz und Sonnenschein" von Erich Engels (siehe Seite 24).

Reprisen: Zwei Antikriegsfilme: "Die Brücke am Kwai" von David Lean ist ein klassisches Beispiel für die irrige Annahme, die Abwesenheit von Pathos, Glorie und Heroismus würde das perfide Genre des Kriegsfilms genießbar oder gar menschlich machen. Dem Publikum werden lediglich die Skrupel genommen. Anders argumentiert Robert Wise: Sein "Kanonenboot am Jangtse-Kiang" ist eine klare, unmißverständliche politische Parabel auf Amerikas unglückliches Südostasien-Engagement.

Ein Western in historischer Vermummung: "El Cid" von Anthony Mann mit Charlton Heston statt James Stewart und Sarazenen an Stelle der Indianer. Und ein Western, der zu den Quellen zurückkehrt: "Die Gewaltigen" von Burt Kennedy. John Wayne und Kirk Douglas als Tom Mix und Lassy la Roc, dazu eine der schönsten Saloon-Schlägereien des Genres.