Treffen mit Sihanouk

Der Sicherheitsberater des amerikanischen Präsidenten, Henry Kissinger, wird bei seinem Pekingbesuch im nächsten Monat neben den Repräsentanten der chinesischen Führung noch einen weiteren Gesprächspartner haben: den früheren Herrn über Kambodscha, Prinz Sihanouk. Für dieses Rendezvous wird sich Kissinger bei Tschou En-lai bedanken können. Wie Newsweek meldet, hat er Sihanouk zu verstehen gegeben, daß ein Gespräch mit dem Präsidentenberater "unumgänglich" sei.

Concorde nach Amerika

Im September werden die Amerikaner zum erstenmal Gelegenheit haben, ein Überschallverkehrsflugzeug an ihrem Himmel zu bewundern. Die französische Regierung will eine Concorde zur Eröffnung des neuen Großflughafens Dallas-Fort Worth nach Amerika entsenden. Da überschallschnelle Verkehrsflüge über Amerika jedoch verboten sind, wird die Concorde sich nicht in ihrem vollen Glanze präsentieren können: Beim Flug über amerikanischem Territorium muß sie unter der Schallgrenze bleiben.

Kissinger-Spekulationen

Noch ist ungewiß, ob sich die Gerüchte bewahrheiten, daß Washingtons wirklicher Außenminister Henry Kissinger den amtierenden Außenminister William Rogers ablösen wird. Sicher ist jetzt indes, daß der außenpolitische Berater Nixons so lange in Nixons Dienst bleiben wird, wie der Präsident es wünscht. Kissinger betrachtet die Watergate-Affäre als einen Fall nationalen Notstands und hat deshalb den Plan aufgegeben, schon vor Ablauf der Amtszeit Nixons auszuscheiden: Er will die Kontinuität der amerikanischen Außenpolitik erhalten.

Indische Luftikusse