Aus der Rede von SED-Chef Honecker zur Eröffnung der Weltjugendfestspiele:

"Die lodernde Flamme, die soeben von Wolfgang Nordwig im Stadion der Weltjugend entzündet wurde, kündet von den weltumspannenden Ideen und der Kraft der Festivalbewegung.

Die von uns allen herbeigesehnte Stunde der Eröffnung der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten für antiimperialistische Solidarität, Frieden und Freundschaft ist gekommen.

Die Jugend unserer Zeit kämpft entschlossen für einen dauerhaften Frieden in der Welt, weil das Glück der Jugend nur gedeiht, wenn im Leben der Völker Frieden, Sicherheit und Entspannung triumphieren.

Die Jugend unserer Zeit ist vom Willen zur Freundschaft beseelt, weil diese Freundschaft eine große Kraft ist. Die Jugend unserer Zeit bekennt sich leidenschaftlich zu antiimperialistischer Solidarität, weil durch die Solidarität der Kampf der Völker gegen imperialistische Aggression und Unterdrückung, für nationale Unabhängigkeit und Freiheit überall siegreich sein wird.

Dem Volk der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik ist es Herzenssache, den Teilnehmern dieses machtvollen Treffens der Weltjugend ein guter Gastgeber zu sein. Gemeinsam mit der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Bruderstaaten, gemeinsam mit der internationalen Arbeiterbewegung, gemeinsam mit allen Kämpfern für nationale Befreiung und gegen den Imperialismus fühlt sich die Deutsche Demokratische Republik der Sache des Friedens und des Humanismus, der Freiheit und Unabhängigkeit der Völker, des Fortschritts der gesamten Menschheit zutiefst verpflichtet."