Hervorragend:

"Eine Seite des Wahnsinns" von Teinosuke Kinugasa.

Im Fernsehen: "Der erste Lehrer" (UdSSR 1966) von Andrej Michalkowa-Kontschalowski (West III 18. August). "Brief einer Unbekannten" (USA 1948) von Max Ophüls (ZDF 20. August).

Sehenswert:

"Donner, Blitz und Sonnenschein" von Erich Engels. "Total verrockt und rollt" von Sid Levin und Bob Abel. "Black Snake" von Russ Meyer. "Duell" von Steven Spielberg.

Im Fernsehen: "Die Sanfte" (Frankreich 1969) von Robert Bresson (ARD 20. August). Unbekümmert um den Wandel sozialer Situationen hat Bresson die 1876 von Dostojewskij geschriebene, präzise und grausame Geschichte einer gescheiterten Ehe ins heutige Paris verlegt. Mit verkniffenem, verkrampftem und daher bösartigem Ernst läßt er das Ehepaar herumlaufen; voller Ängste, Zwänge und erotischer Unreife sind die ehelichen Beziehungen. Die Lebensfeindlichkeit eines engen, stickigen, unfrohen Christentums weht von der Leinwand. Doch statt die Situation rational zu analysieren und zu ändern, entflieht Bresson in eine masochistisch gefärbte Metaphysik. Und sein Stil, der bisher seine suggestiven Fragen so sinnlich spürbar werden ließ, droht bei aller Vollendung zu manieristischen Leerformeln zu erstarren. HPK

"Codine" (Frankreich/Rumänien 1962) von Henri Colpi (ZDF 17. August). "Blutige Hände" (USA 1955) von Budd Boetticher (ZDF 18. August). "Ein für allemal" (BRD 1973) von Peter Adam (ARD 21. August). "Der zehnte Tag" (Frankreich/Italien 1971) von Claude Chabrol (West III 22. August). "Die Freunde" (Frankreich 1971) von Gérard Blain (ARD 23. August).