Wer sich von Kraftfahrzeugwerbung mit Betonung der Sicherheitsaspekte angesprochen fühlt, fährt ,sicherer‘; wer Sportlichkeit in der Kraftfahrzeugwerbung schätzt, fährt ,riskanter‘. Dies zeigt sich insbesondere in der Unfallhäufigkeit." Zu diesem Schluß kommt das medizinisch-psychologische Institut des TÜV Rheinland in einer jetzt abgeschlossenen Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Automobilwerbung und Fahrverhalten, die vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat in Auftrag gegeben wurde.

Wer sich demnach von sicherheitsbetonter Werbung angesprochen fühlt

  • neigt seltener zu riskanter Fahrweise,
  • hat weniger "Freude am Autofahren",
  • verschuldet seltener Unfälle,
  • ist um so seltener unverschuldet in Unfälle verwickelt, je mehr ihm Sicherheit etwas bedeutet und
  • hat häufiger Sicherheitsgurte eingebaut. Wer sportliche Werbung schätzt
  • neigt häufiger zu riskanter Fahrweise,
  • überholt (nach eigenen Angaben) häufiger als andere,
  • hat "mehr Freude am Autofahren",
  • verschuldet häufiger Unfälle,
  • ist um so häufiger unverschuldet in Unfälle verwickelt, je mehr Wert er auf Sportlichkeit legt, und
  • hat seltener Sicherheitsgurte eingebaut.