Missionen in China

Während des Vietnamkrieges war auch die Volksrepublik China Kampfgebiet amerikanischer Truppen. Wie Newsweek meldet, operierten amerikanische Froschmänner vor der chinesischen Küste. Von einer Insel vor Danang aus begleiteten sie Chinesen von Taiwan und aus Südvietnam auf Flößen bis zum chinesischen Festland. Die China-Spezialisten erkundeten in der Volksrepublik die Nachschuboperationen für Nordvietnam und führten Propagandamissionen aus. Anschließend wurden sie von den amerikanischen Unterwasserexperten wieder nach Südvietnam transportiert.

Neue Kunden

Der Weltweizenmarkt, der durch mangelndes Angebot und den europäischen Exportstopp ohnehin in Unordnung geraten ist, wird jetzt durch neu auftretende Kunden weiter strapaziert. Mehrere arabische Länder, die in den vergangenen Jahren Weizen im Überfluß produzierten, suchen jetzt verzweifelt nach Verkäufern dieses Getreides. Sie haben bereits Kontakte mit amerikanischen Quellen und mit der Europäischen Gemeinschaft aufgenommen.

Weniger Verbrechen

Die Verbrechensstatistik Amerikas offenbart neuerdings eine positive Entwicklung: Zum erstenmal seit 17 Jahren ging 1972 die Zahl der Schwerverbrechen zurück – um zwei Prozent. Washington profitierte am stärksten vom Rückgang dieser Kriminalität. In der Hauptstadt wurden im Vorjahr 27 Prozent weniger Verbrechen registriert als 1971. Während in Amerika Autodiebstähle (um sechs Prozent) und Raubüberfälle (um drei Prozent) abnahmen, stieg jedoch die Zahl der Vergewaltigungen um elf und die der Mordfälle um fünf Prozent.

Jagd auf Nessie