6. Immer mehr Leute treffen – das ist planmäßige Erziehung zu Oberflächlichkeit und Treulosigkeit.

7. Dieses ewige Gerangel, dabeizusein, dazuzugehören zur jeweils begehrten Clique, auf den richtigen Einladungslisten zu stehen, to be in it and with it, erzeugt Komplexe, Überheblichkeit bei den "Adabeis" und Neid bei denen, die "außen vor" bleiben; es führt zu einer höchst unerwünschten Umwertung von Werten.

PRO:

1. Warum sollte es ein deutsches Wort geben für eine Sache, die aus England und Amerika, kommt?

2. Es gibt durchaus auch Partys, auf die das Contra-Argument Nummer 2 nicht zutrifft – garden parties zum Beispiel.

3. Wir Deutschen sind nicht eben ein geselliges Volk; ein bißchen zeitgemäße Geselligkeit kann uns gar nichts schaden.

4. Gerade in der unverbindlichen Lässigkeit dieser Party-Begegnungen liegt ihr Reiz. 5. Es kann sehr schön und nützlich sein, Leute zu kennen (die man irgendwann und irgendwo ja einmal kennengelernt haben muß).