Der einstmals mächtige internationale Investmentkonzern International Overseas Service, kurz IOS genannt, ist wieder ins Gerede gekommen. Bei einer Routineverhandlung gegen den in Untersuchungshaft sitzenden IOS-Gründer Bernie Cornfeld platzte eine Bombe gegen die Schutzgemeinschaft der IOS-Geschädigten International Association of Shareholders in IOS Funds, IASIF.

Der IASIF wurde vorgeworfen, sie arbeite mit dem derzeitigen IOS-Chef Robert Vesco zusammen. Der Vorwurf ist hart, denn bislang galt Robert Vesco als Hauptübeltäter im IOS-Drama. Er habe, so heißt es, das Vermögen der IOS-Investmentfonds auf dubiose Weise in eigene Gesellschaften überführt. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, unter deren Schirmherrschaft die IASIF gegründet wurde, schlug hart zurück. Ruppert Siemon von der Düsseldorfer Gemeinschaft, wies sämtliche Anschuldigungen zurück. Die IASIF habe lediglich einmal mit Hilfe der IOS-Zentrale ein Rundschreiben an IOS-Anleger verschickt Die Vorwürfe, so Siemon, seien offensichtlich ein Versuch, die Arbeit der IASIF zu erschweren. In der Tat setzte der Interessenverband, dem sich IOS-Anleger gegen eine Gebühr von mindestens 100 Mark anschließen können, die Liquidation des IOS Growth Fund und des Fund of Funds durch, kde