Es ist noch immer notwendig, Hochschulen zu betreiben; hier spreche ich hauptsächlich von naturwissenschaftlichen und technischen Hochschulen. Aber die Dauer der Studienzeit muß verkürzt und das Bildungswesen revolutioniert werden, die proletarische Politik muß das Kommando übernehmen, und man muß den Weg der Werkzeugmaschinenfabrik Schanghai gehen, Techniker aus der Arbeiterschaft heranzubilden.

Mao-Tse-tung-Wort auf dem Schreibtisch

von Bildungsminister Klaus von Dohnanyi,

der im Herbst eine Reise nach

China unternimmt

Eine Stimme im Chor

Der kürzlich nach Frankreich ausgereiste sowjetische Autor Andrej Sinjawskij, so besagt eine dieser Tage verbreitete Agenturmeldung, habe sich in das Haus einer Universitätsprofessorin auf einem Dorf nahe Toulouse zurückgezogen und bereite dort die Veröffentlichung eines Buches vor, das im russischen Original Ende September bei dem Verlag Stenvalley Press in London erscheinen und den Titel "Eine Stimme aus dem Chor" tragen soll. Sein Inhalt: Sinjawskijs Briefe aus dem Arbeitslager an seine Frau Maja. ZEIT-Leser wissen, was es mit diesen Briefen auf sich hat: Da es Sinjawskij während seiner fünfjährigen Haft verboten war, literarische Arbeiten in die Außenwelt zu befördern, schrieb er seine Essays in Form von Privatbriefen nieder und ließ sie so die Lagerzensur passieren. Sägen an Astel