Die meisten der Cremes, Gesichtswässerchen, Puder oder Masken, die schönheitsbewußten Damen als Kosmetika verkauft werden,tragen zur Schönheit kaum mehr bei als schlichtes Leitungswasser. Doch manche dieser Mittel sind durchaus wirksam, nur häufig nicht im angepriesenen Sinne. Weil sie Stoffe enthalten, auf die überempfindliche Personen allergisch reagieren, können solche Präparate manchmal gefährlich werden. Damit diese Menschen künftig vor unnötigem Schaden bewahrt werden, hat die amerikanische Gesundheitsbehörde jetzt verfügt, daß alle Inhaltsstoffe von Kosmetika künftig auf den Packungen deklariert werden müssen.

In der Bundesrepublik ist man von einem so vernünftigen Gesetz noch weit entfernt. Hier ist es sogar möglich, daß Kosmetikahersteller ungestraft rezeptpflichtige Substanzen, wie zum Beispiel bestimmte Hormone, in ihre Produkte mischen. –ow