Hervorragend:

„Tout va bien“ von Jean-Luc Godard und Jean-Pierre Gorin. Ein Werbefilmregisseur (Yves Montand) und seine Frau, eine amerikanische Journalistin (Jane Fonda), geraten in eine Fabrikbesetzung und später in eine private Krise. Nach ihren Erfahrungen mit der wirkungslosen Polit-Esoterik der Gruppe Dsiga Wertow präsentieren Godard/Gorin einen ebenso konsequent didaktischen wie sinnlich faszinierenden Essay über das Verhältnis von Arbeit und Liebe, über das nachrevolutionäre Bewußtsein in Frankreich. Das aufgeschnittene Dekor der Fabrik ist von Jerry Lewis entlehnt, der kühl verfremdende Stil von Brecht. Über ein Jahr nach seiner Premiere lief „Tout va bien“ auf dem Forum der Berlinale, jetzt kommt er allmählich in die unabhängigen Spielstellen. HCB

„Die amerikanische Nacht“ von François Truffaut.

Sehenswert:

„Pan“ von George Moorse, der den bocksfüßigen Naturgott (Louis Waldon) als philantropischen Sonderling in einer von blutrünstigen Ritualen und erstarrten Herrschaftsformen gekennzeichneten keltischen Vorzeit zeichnet. Diese späte Apologie der Ideale der Hippiebewegung fasziniert vor allem durch Gerard Vandenbergs entfesselte, eine phantastische Waldlandschaft entdeckende Kamera, die selbst über manche geschmackliche Unsicherheit des Regisseurs hinwegsehen läßt. WOR

„Der Tod kennt keine Wiederkehr“ von Robert Altmann. „Oklahoma Crude“ von Stanley Kramer. „Pat Garrett jagt Billy the Kid“ von Sam Peckinpah. „Nora“ von Joseph Losey.

Annehmbar: