Hervorragend:

„Tout va bien“ von Jean-Luc Godard und Jean-Pierre Gorin. „Die amerikanische Nacht“ von François Truffaut.

Sehenswert:

„Nora“ von Joseph Losey. Im ersten Teil scheint die Regie dem Zeit-, Geld- und Womens-Lib-Druck dieser Produktion unterlegen: ein fahriger Duktus, unmotivierte Kamera-Bewegungen, eine ziemlich scheußliche Musik drängen sich auf. Doch während dann Jane Fonda ihre Entwicklung der letzten Jahre von koketter Himbeersüße zu selbstbewußter Energie noch einmal durchspielt, setzt eine Optik durch Fenster, Türen und Geländer Ibsens Figuren sehr überzeugend ihren engen, schnörkeligen Wohnkäfigen und einer fahlen, eisigen Landschaft aus. Schön die stumme Intensität von Delphine Seyrig, die herzlose Aufgeplustertheit von David Warner. WD

„Die Rückkehr aus Afrika“ von Alain Tanner, der sich mit „Charles mort ou vif?“ und „La salamandre“ als einer der wichtigsten Vertreter des in den letzten Jahren aufblühenden Genfer Films profilierte. Die Geschichte eines jungen Ehepaares, das aus der bürgerlichen Enge nach Afrika ausbrechen will, dann aber doch zu Hause bleibt, sich wochenlang versteckt hält und schließlich aus den Träumen in einen grauen Alltag zurückkehrt, spiegelt ähnlich wie Eustaches „Die Mama und die Hure“ oder Karin Thomés „Über Nacht“ modischen Weltschmerz wider. Doch statt der notwendigen kritischen Reflexion liefert der sorgfältig inszenierte Film nur eine elegisch verbrämte, recht larmoyante Verklärung der Resignation. WOR

„Der Tod kennt keine Wiederkehr“ von Robert Altmann. „Der Köhler“ von Mohamed Bouamari. „Der Mackintosh Mann“ von John Houston. „Ein glückliches Jahr“ von Claude Lelouch. „Pan“ von George Moorse. „Pat Garrett jagt Billy the Kid“ von Sam Peckinpah. „Traumstadt“ von Johannes Schaaf.

Annehmbar: