Die Pekinger Zeitung „Jen Min Jih Pao“ polemisiert gegen die konfuzianische Doktrin der „goldenen Mitte“:

„Beginnend mit Konfuzius, vertraten alle Repräsentanten der reaktionären Ausbeuterklasse die Doktrin der goldenen Mitte. Ihr Ziel war, alte Systeme, Ordnungen und Kultur zu verteidigen und Reform, Revolution und gesellschaftlichen Fortschritt zu bekämpfen.

In der Periode des Sozialismus ist die Doktrin der goldenen Mitte noch immer eine ideologische Waffe der Grundbesitzerklasse und der Bourgeoisie, um die Revolution zu bekämpfen. In dieser historischen Periode ist die Frage, ob man Revolution macht oder ein Comeback herbeiführt, Fortschritt oder Rückschritt erzielt. Indem er bei der Beobachtung der sozialistischen Gesellschaft die marxistisch-leninistische Theorie von der Einheit der Gegensätze anwandte, brachte Vorsitzender Mao die These von der Fortsetzung der Revolution unter der Diktatur des Proletariats vor und formulierte die Grundlinie der Partei für die gesamte historische Periode des Sozialismus...

Die große Proletarische Kulturrevolution hat den Kräften des Imperialismus, Revisionismus und allen Reaktionären im Ausland sowie den Großgrundbesitzern und der Bourgeoisie im Inland einen schweren Schlag versetzt. Sie zermalmte die alten Ideen, die alte Kultur, die alten Gewohnheiten und Bräuche, die für die Ausbeuterklassen charakteristisch waren...

Der Sturz Liu Shao-chis und Lin Piaos ist nicht das Ende des Kampfes. Der Kampf zwischen Revolution und Restauration, zwischen Fortschritt und Rückschritt wird in der gesamten historischen Periode des Sozialismus andauern. Die reaktionären Kräfte der Bourgeoisie werden immer wieder versuchen, das Rad der Geschichte zurückzudrehen ...

Wir müssen Marxismus-Leninismus und Mao-Tsetung-Ideen als scharfe Waffe einsetzen, die Doktrin der goldenen Mitte, das reaktionäre Gedankengut des Konfuzius und die Idee der Verehrung des Konfuzius gründlich verurteilen und die sozialistische Revolution im Überbau bis zum Ende führen.“