Wenn Sie Schallplatten kaufen, dann – Unbedingt:

Gustav Mahler: „Sinfonie Nr. 9 D-dur“; New Philharmonia Orchestra London, Leitung: Otto Klemperer; Electrola 1 C 153-00617/18, 34,– DM

Mit den Espressivomusikern Bruno Walter und John Barbirolli bildet der monumentale Klassizist Otto Klemperer das Triumvirat ehrwürdiger Mahlerkompetenz. Seine erst jetzt in den deutschen Katalog gelangte Aufnahme von 1967 gehört zu den letzten, in denen sich der verstorbene Dirigent noch ganz auf der Höhe außerordentlicher Kapellmeister-Kunst und -Handwerklichkeit gezeigt hat.

Nach Möglichkeit:

Hanns Eisler: „Filmsuiten (Septette Nr. 1 und Nr. 2, Nonett Nr. 2)“; verschiedene Ensembles, Leitung: u. a. Hanns Eisler; Heliodor 2548115, 10,– DM

Unser Eisler-Bild ist vielfach noch von der Nationalhymnen-Simplizität des späteren Hauskomponisten der DDR geprägt. Daß Eisler einst Schönberg- und Webern-Schüler war, lassen seine kammermusikalischen Filmsuiten (komponiert im amerikanischen Exil) zwar kaum anklingen, wohl aber, welcher kompositorischen Subtilität Eisler selbst in solch „angewandter Musik“ fähig war.

Béla Bartók: „Violinkonzert (1938)“; Concertgebouw-Orchester, Leitung: Willem Mengelberg, Solist: Zoltan Székely; Hungaroton LPX 11573, 22,– DM