Friedhelm Gröteke: „Etruskerland – Geschichte, Kunst, Kultur; Studienführer zu den Grabungsstätten und Museen.“ Friedhelm Gröteke, 1932 in Duisburg geboren, Betriebswirt, seit 1968 Wirtschaftskorrespondent der ZEIT in Italien, beschäftigt sich in seiner Freizeit mit antiker Kunst und Archäologie. Zur Zeit findet man ihn jeden Samstag auf einer Insel im Vareser See, wo er zusammen mit italienischen Fachleuten und Amateuren der Spatenwissenschaft einen prähistorischen Siedlungsplatz ausgräbt. Als er vor vier Jahren etruskische Gräber in Tarquinia erforschte, suchte er vergeblich nach einem Buch mit umfassenden Informationen über etruskische Museen, Nekropolen, Tempelreste: Es gab keins. Deshalb zeichnete er – als Bestandsaufnahme für sich und als Hilfe für viele Etruskerfreunde – seine Beobachtungen auf. In kritischer Sichtung der Fachliteratur und auf Fahrten zwischen Florenz und Rom abseits der üblichen Touristenwege entstand so ein neuartiges Reisehandbuch: Beschreibung der Routen und Anfahrtswege, eingehende Führungen an 1000 Vitrinen vorbei durch mehr als 60 Museen und Grabungsstätten, Abrisse über Sprache (mit etruskischem Wörterverzeichnis), Religion, Geschichte und ein Kapitel über die Kunst der Etrusker. (Hans E. Günther Verlag, Stuttgart, 1973; 445 S., 71 Abb., 28 Karten und Pläne, 38,– DM.)