Hervorragend:

„Verflixte Gastfreundschaft“ von Buster Keaton. Buster gerät als junger Anwärter auf ein fragwürdiges Erbe in den Teufelskreis einer Familienfehde. Dem Rachedurst seines Erzfeindes entkommt er nur durch das Gastrecht und am Ende durch eine heimliche Heirat. „Our Hospitality“ soll im frühen 19. Jahrhundert spielen und kulminiert in zwei unvergleichbaren Anthologie-Sequenzen: einer skurril-idyllischen Bahnreise von New York nach Carolina und einer irrsinnigen Verfolgungsjagd zu Wasser und zu Lande. Der Film von 1923, in dem mehrere Mitglieder der Familie Keaton als Schauspieler auftreten, läuft in den „Lupe“-Kinos. EKP

„Leuchte, mein Stern, leuchte“ von Alexander Mitta.

Sehenswert:

„Starker Verkehr“ von Ralph Bakshi. Michael, naiv und keusch und optimistisch, zeichnet pornographische und atheistische Comics, während sich seine jüdische Mutter und sein mafiotischer Vater wüste Schlägereien liefern. Scheinbar von Bosch, Blake und Crumb gleichermaßen inspiriert, steigert Bakshi alle Effekte seines erfolgreichen Erstlings „Fritz the Cat“ und mischt Realmit Animations-Szenen, seine eigene Biographie mit Motiven aus „Portnoy’s Complaint“ und der Topographie von New Yorks Lower East Side. Jugendliche Banden, Zuhälter, Huren, Transvestiten, Pimps und Cops bevölkert eine chaotischkrude Szenerie, die dauernd lustvoll von bizarrem Humor in anarchischen Horror überkippt.

WD

„Westworld“ von Michael Crichton „Angst essen Seele auf“ von Rainer Werner Fassbinder. „Fressen und gefressen werden“ von Bert Haanstra. „Supermarkt“ von Roland Klick. „Einer von uns beiden“ von Wolfgang Petersen (siehe oben).