Hervorragend:

„Leuchte, mein Stern, leuchte“ von Alexander Mitta. Ein anpassungsfähiger Kinovorführer, ein schweigsamer Bauernmaler und ein von der neuen Kunst träumender Theaterbesessener in einem südrussischen Städtchen während der Revolutionszeit: Mitta beschwört die revolutionäre Kunst als Aufbruch des Menschen zu sich selbst. Sein Film fasziniert durch die poetische Vielfalt der Stimmungen, durch immer neue Umbrüche in absurde Bilder, zarte Poesie, beißenden Spott, warmherzige Begeisterung und ironische Distanz. WoR

„Verflixte Gastfreundschaft“ von Buster Keaton. „Lacombe Lucien“ von Louis Malle (siehe Seite 24).

Sehenswert:

„Die Legende von Paul und Paula“ von Heiner Carow. Die erfolgreiche DDR-Love-Story wird nun von der Werbung mit jenem forschen Dampf ins westdeutsche Kino gejubelt, mit dem Ulrich Plenzdorf (Drehbuch) seinen etwas prätentiös-kessen Humor, Carow seine skurrilen Regieeinfälle und Angelica Domröse (Paula) ihr unwirsches Quietschen, Trällern, Gackern, Berlinern immer ein klein wenig überziehen. Andererseits steht die kunterbunte Geschichte weit über dem Niveau vergleichbarer westlicher Produktionen: mehr eine freche Utopie als ein realistisches Sittenbild, unbeschwert albern und ohne Prüderie. WD

„Starker Verkehr“ von Ralph Bakshi. „Westworld“ von Michael Crichton. „Angst essen Seele auf“ von Rainer Werner Fassbinder. „Fressen und gefressen werden“ von Bert Haanstra. „Supermarkt“ von Roland Klick. „Einer von uns beiden“ von Wolfgang Petersen.

Annehmbar: