Hervorragend:

„Amarcord“ von Federicio Fellini (siehe Seite 21). „Verflixte Gastfreundschaft“ von Buster Keaton. „Lacombe Lucien“ von Louis Malle. „Leuchte, mein Stern, leuchte“ von Alexander Mitta.

Sehenswert:

„Starker Verkehr“ von Ralph Bakshi. „Die Legende von Paul und Paula“ von Heiner Carow. „Angst essen Seele auf“ von Rainer Werner Fassbinder. „Ich dachte, ich wäre tot“ von Wolf Gemm. „Fressen und gefressen werden“ von BertHaanstra. „Einer von uns beiden“ von Wolfgang Petersen.

Annehmbar:

„Die Seven Ups“ von Philip D’Antoni, der bereits „Bullitt“ und „French Connection“ produzierte und nun als Regisseur an der Cop-Welle teilhat. Eine Elitegruppe der New Yorker Kripo beweist, daß man nur noch mit illegalen Methoden zum Ziel kommt. Es sind kreuzbrave, rauhe, knarrige, kurzgeschorene Gesellen, ihre Gegner dagegen sind weibisch, schleimig, langhaarig. Das gut eingefangene Klima latenter Gewalt und eine irre Autojagd erheben den Film etwas über das reine Serienprodukt. Das Buch hat der Polizist Sonny Grosso geschrieben, dessen Erlebnisse schon „French Connection“ verarbeitete. WD

„Begrabt die Wölfe in der Schlucht“ von Ted Kotcheff. Nun wird der Nahe Osten für den Western erschlossen. Dieser in Israel gedrehte Film erzählt von der Vater-Sohn-Beziehung zwischen einem alten verwitterten Outlaw und seinem jungen indianischen Partner. Nach einem verpatzten Bankraub flieht das ungleiche Gespann in die Wüste, gejagt von einem bösartigen rassistischen Marshal und vier sturzbetrunkenen Indianern. Ein unsentimentaler, stiller, gelassener und sehr elegischer Abgesang auf den Westerner Gregory Peck. BB