Hervorragend:

„Lacombe Lucien“ von Louis Malle.

Sehenswert:

„Die Legende von Paul und Paula“ von Heiner Carow. „Amarcord“ von Federico Fellini. „Ich dachte, ich wäre tot“ von Wolf Gremm. „Einer von uns beiden“ von Wolfgang Petersen.

Annehmbar:

„Der Clou“ von George Roy Hill. Ein verschmitztes Ganoven-Duo (Paul Newman, Robert Redford) legt einen knurrigen Super-Ganoven (Robert Shaw) in einem tollen Coup mit immer neuen Verwirrungen herein. Blauäugiges Starkino, so synthetisch und mechanisch kalkuliert wie das Ragtime-Chicago: ein Musical ohne Musik. Redford strahlt und schiebt die Kreissäge in den Nacken, Newman schmunzelt und kaut auf der Zigarre, Shaw mault und muffelt. Das ist alles ganz nett, aber die sieben Oscars dafür sind entschieden der größte Clou. WD

„Tore, Tränen und Triumphe“ ist ein kurzatmiger Zusammenschnitt von Höhepunkten und Kuriositäten aus der Geschichte des Fußballs. Der Fleiß beim Auffinden und Sichten des historischen Materials, das bis in die Kindertage des Films zurückreicht, war beachtlich, bei der Montage blieb man freilich in biederer Einfallslosigkeit stecken. Fußballfans werden wohl trotzdem ihren Spaß daran haben. WoR