Hervorragend:

„The Girl Can’t Help It“ von Frank Tashlin. Wenn Jayne Mansfield mit dem Busen wackelt, platzen dem Milchmann die Flaschen, wenn Fats Domino, Little Richard oder The Platters auftreten, freuen sich die Rock-Fans. Frank Tashlins erfindungsreiche Komödie aus dem Jahre 1956, die früher bei uns unter dem Titel „Schlagerpiraten“ in den Kinos lief, gefällt noch immer durch ihre surrealistischen Gags, ihre satirische Präzision und die exemplarische Bescheidenheit ihrer Musik-Präsentation. HCB

„Husbands“ von John Cassavetes. „Nada“ von Claude Chabrol (siehe Seite 24). „Casablanca“ von Michael Curtiz.

Sehenswert:

„Der Lord von Barmbeck“ von Ottokar Runze. „Solaris“ von Andrej Tarkowskij. „Zwei Mädchen aus Wales und die Liebe zum Kontinent“ von François Truffaut.

Annehmbar:

„Oktober in Rimini“ von Valerio Zurlini ist eine recht diffuse Mixtur aus abgründig-realistischer Sozialstudie, melodramatischem Schwulst und einem Kulturfilm über die pittoreske Tristesse des herbstlichen Rimini. Allein Alain Delon, Produzent des Films und sonst unsäglich lebloses Killerstereotyp, spielt mit ungewöhnlicher Intensität das Zerbrechen eines unglücklich verheirateten, heruntergekommenen Lehrers, der eine Schülerin liebt, die sich für seine zynische bigotte Clique prostituiert. BB