Mitte vergangener Woche begann der erste große, von Watergate-Sonderankläger Jaworski vorbereitete Prozeß gegen den früheren innenpolitischen Berater Nixons, John Ehrlichman, und drei "Klempner". Die Anklage wirft ihnen den Einbruch in die Praxis eines Arztes vor, der Daniel Ellsberg behandelte. Ellsberg stand wegen der Veröffentlichung der geheimen Vietnam-Studie vor Gericht; er wurde freigesprochen, weil durch den Einbruch seine Menschen- und Bürgerrechte verletzt worden waren.

Die drei "Klempner" waren auch an dem Einbruch in das Watergate-Hauptquartier der Demokratischen Partei beteiligt. Ein vierter Beteiligter, Ex-Präsidentenberater Charles Colson, hatte sich schuldig bekannt und wird nun als Kronzeuge auftreten.

Zwei Tage später begann Nixons Anwalt St. Clair sein Verteidigungs-Plädoyer vor dem Rechtsausschuß des Repräsentantenhauses, der die Einleitung eines Impeachment-Verfahrens prüft. Nach seinen Worten ist die schwerwiegendste Frage die Zahlung jener 75 000 Dollar an Watergate-Einbrecher Hunt, die von Nixons Gegnern als Schweigegeld, von St. Clair als Ersatz für Hunts Gerichtskosten bezeichnet werden. Der Ausschuß hatte zuvor St. Clairs Forderung zurückgewiesen, vier Entlastungszeugen vorzuladen.