Hervorragend:

"Nada" von Claude Chabrol. "Monsieur Verdoux" von Charles Chaplin. "Effi Briest" von Rainer Werner Fassbinder (siehe Seite 24). "The Girl Can’t Help It" von Frank Tashlin.

Sehenswert:

"Allein mit Giorgio" von Marco Ferreri, der diese abstruse Fabel vom Dreiecksverhältnis zwischen einem Maler, einem Mädchen und einem Schäferhund namens Melampo bereits 1971 gedreht hat. Der hintersinnig bösartige Film des Regisseurs von "Dillinger ist tot" und "Das große Fressen" ist eine Parabel zum Thema "Emanzipation". Um die Zuneigung von Marcello Mastroianni zu erlangen, verwandelt sich Catherine Deneuve in einen jaulenden Köter. Außerdem gibt es ein bonbonfarbenes Flugzeugwrack, einen deutschen Herrenmenschen und Michel Piccoli zu sehen. Ferreris Lust am Untergang manifestiert sich hier in der Denunzierung von absurden Paarungsriten und dem leisen Wahnsinn tradierter Geschlechterkämpfe.

HCB

"Maiglöckchen blühn im September" von Christian Ziewer.

Annehmbar: