Der deutsche Markt hat den Autoherstellern im ersten Halbjahr 1974 ein Viertel weniger Autos abgenommen als ein Jahr zuvor. Doch traf dies, wie die nebenstehende Tabelle zeigt, die einzelnen Anbieter höchst unterschiedlich, so daß sich Marktanteile stark verschoben. Neben diesem Halbjahresvergleich zeigt die Tabelle einige der wichtigsten Erfolgskennzahlen der in der Bundesrepublik produzierenden Hersteller.

Anmerkungen: Grundsätzlich sind die weltweiten Aktivitäten der deutschen Hersteller einbezogen. Das betrifft vor allem VW und Daimler-Benz. Allerdings waren diese Gesamtkonzern-Zahlen aus Wolfsburg für das erste Halbjahr noch nicht zu bekommen. Bei Daimler-Benz sind Jahresüberschuß, Umsatzrendite, Dividendensumme und Personalkosten nur für den Inlandskonzern verfügbar. Ford und Opel geben Halbjahresumsätze grundsätzlich nicht bekannt. Der Pro-Kopf-Umsatz kann in allen Fällen für das Halbjahr nicht sinnvoll ermittelt werden. Bei Porsche decken sich Geschäftsjahr und Kalenderjahr nicht. Die Porsche-Halbjahreszahlen sind allerdings, weil es sich überwiegend um Marktzahlen handelt, zur Vergleichbarkeit mit den übrigen Firmen kalendermäßig ermittelt, ebenso die Inlandszulassungen und -marktanteile für 1972 und 1973. Die Reihe der Porsche-Zahlen von 1971/72 ist darüber hinaus unvollständig, weil damals das Unternehmen keine Bilanzen im aktienrechtlichen Sinne vorlegen mußte.

Die Umsatzrendite ist hier – hilfsweise – der Prozentanteil, den der Jahresüberschuß am Umsatz hat. Personalkosten enthalten neben Lohn- und Gehaltskosten gesetzliche und freiwillige Sozialleistungen. rf