30. September: Prämientermin

Der 30. September ist für alle Prämien- und Bausparer ein wichtiges Datum. Es Ist der späteste Termin für die Rückgabe des Antrages auf Gewährung einer Sparprämie bzw. Bausparprämie. Wurde dieser Antrag bislang nicht dem betreffenden Kreditinstitut oder der Bausparkasse eingereicht, wird das Finanzamt die Prämie in der Regel nicht gewähren.

Vermögensanlagengesetz in Vorbereitung

Deutschlands Abschreibungsbranche soll es an den Kragen gehen. In aller Stille arbeitete das Bundesfinanzministerium zusammen mit dem Justizministerium einen Vorentwurf (VII B 2/660 327/18 74) aus, der den unseriösen Geschäftemachern in Zukunft das Handwerk legen soll. Während bislang jeder Abschreiber und jede Immobilienfondsgesellschaft in ihren Prospekten Behauptungen ungeprüft aufstellen oder unrealistische Renditeerwartungen erwecken kann, soll der Vertrieb von Anteilscheinen künftig von einer Genehmigung durch das Berliner Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen abhängig gemacht werden. Die Richtigkeit der in den Angebotsunterlagen enthaltenen Angaben soll von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und der Prospekt erst nach vollständiger Durchsicht freigegeben werden. Bis der Bundestag über den Entwurf entscheidet, dürfte jedoch noch mindestens ein Jahr vergehen.

Mieterschutz im Urlaub

Ein Wasserrohr bricht, ein Kurzschluß löst einen Brand aus, ein Ölofen leckt, Öl dringt in Wände und Fugen – wer zahlt für den Schaden, wenn der Mieter sich sorglos im Urlaub befindet? Laut Mietvertrag hat der Mieter dafür zu sorgen, daß Schäden nicht eintreten oder umgehend behoben werden. Das gilt auch bei Abwesenheit. Deshalb empfiehlt es sich, vor Beginn der Reise, einen anderen Hausbewohner zu beauftragen, hin und wieder nach dem rechten zu sehen. Dieser Beauftragte übernimmt mit der Übernahme der Schlüssel auch die Pflichten des Mieters. Tritt ein Schaden ein und wird dieser vom Beauftragten schuldhaft nicht bemerkt oder beseitigt, kann er dafür zur Verantwortung gezogen werden.

Attraktiver BASF-Optionsschein

Seit dem 1. August wird an den deutschen Börsen der BASF-Optionsschein gehandelt. Er gibt dem Inhaber das Recht, zwölf Jahre lang 1,05 BASF-Aktien zum Festpreis von 117,50 Mark (umgerechnet: 112 Mark für eine BASF-Aktie) zu erwerben. Bislang ist der Optionsschein als fester Bestandteil der 8,5prozentigen BASF-Optionsanleihe gehandelt worden. Im Freiverkehr erzielte er aber bereits einen Kurs von 41,55 Mark. Warum dieses Geld ausgeben, wenn man derzeit die BASF-Aktie zu 124 Mark an der Börse kaufen kann? Eine Antwort gibt die Deutsche Bank. In ihren Mitteilungen heißt es, daß der Optionsschein zwar keinen Ertrag abwirft, dafür aber bei kleinem Kapitaleinsatz die Möglichkeit bietet, an möglichen Kurssteigerungen der BASF-Aktie zu partizipieren, und zwar überproportional. Steigt die BASF-Aktie von 124 auf 160 Mark, so klettert der rechnerische Wert der Option auf rund 88 Mark. Während der Aktionär nur 36 Mark verdient, kann der Optionär einen Gewinn von 100 Prozent verbuchen. Vorsicht ist auf jeden Fall angebracht, denn fällt der BASF-Kurs, verliert der Optionsschein ebenso schnell an Wert, wie er vorher gestiegen ist.