Hervorragend:

"Monsieur Verdoux" von Charles Chaplin. "Effi Briest" von Rainer Werner Fassbinder.

Sehenswert:

"Im Dreck verreckt" von José Giovanni. Hinter dem schwachsinnigen deutschen Verleihtitel verbirgt sich "Le Rapace" (Der Raubvogel) aus dem Jahre 1968. In seinem schönsten Film erzählt der Autor von "Der zweite Atem" und "Die. Abenteurer" die Geschichte eines professionellen Killers, der in einem fiktiven lateinamerikanischen Staat den Präsidenten liquidieren soll. In der lakonischen Präzision seiner Inszenierung, der perfekten Balance zwischen Aktion und Atmosphäre, zeigt sich Giovanni als inspirierter Schüler von Hawks und Walsh. Lino Ventura, der grandiose "Homme solitaire" des französischen Unterweltfilms, beweist als wortkarger Profi mit ausgeprägtem Sinn für Loyalität wiederum seine im europäischen Film einzigartige Statur eines mythischen Kino-Helden. HCB

"Allein mit Giorgio" von Marco Ferreri. "Made in Germany und USA" von Rudolf Thome. "Schneeglöckchen blühn im September" von Christian Ziewer.

Und die Reprisen, die während der Sommerflaute wieder in die Kinos kommen: "Vera Cruz" von Robert Aldrich. "Spartakus" von Stanley Kubrick. "Lawrence von Arabien" von David Lean. "Ben Hur" von William Wyler.

Annehmbar: