Hervorragend:

„Monsieur Verdoux“ von Charles Chaplin. „Effi Briest“ von Rainer Werner Fassbinder.

Sehenswert:

„Allein mit Giorgio“ von Marco Ferreri. „Im Dreck verreckt“ von José Giovanni. „Made in Germany und USA“ von Rudolf Thome.

Reprisen: „Vera Cruz“ von Robert Aldrich „Spartakus“ von Stanley Kubrick. „Lawrence von Arabien“ von David Lean. „Ben Hur“ von William Wyler.

Annehmbar:

„Tote Zeugen singen nicht“ von Enzo G. Castellari. Nach dem Muster von Damiano Damianis „Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert“ geht es wieder einmal um die Verfilzung von Politik, Geschäft und organisiertem Verbrechen in Italien. Der fanatische Polizeikommissar (Franco Nero) sprengt einen Rauschgiftring, kann aber die Hintermänner nicht fassen, weil sie zu den mächtigsten Männern der Stadt gehören. Castellari erreicht zwar nie die inszenatorische Qualität von Damiani oder Francesco Rosi, doch besitzt sein Film eine Aura intensiver Verzweiflung, die manche Schwächen vergessen macht. Zumal die Leistung des Buñuel-Stars Fernando Rey bleibt im Gedächtnis, der als kranker Mafia-Häuptling den Verfall Italiens mit abgründiger Gelassenheit kommentiert.