Luis Murschetz, Lesern der ZEIT vornehmlich als Zeichner für die Ressorts Politik und Wirtschaft bekannt, ist offensichtlich auch im Feuilleton zuhaus: Wie könnte er sonst die Schriftsteller- und Kritiker-Angst vor dem weißen Blatt Papier, im Feuilleton zur Neurose kultiviert, karikieren? Goethes Satz, wer schreibe, verliere die Unschuld, ist in dieser Zeichnung Bild geworden. Dies ist einer der 73 Cartoons, die Murschetz, 1936 in Wöllan bei Cilli geboren, unter dem Titel "Tschau! Tschüß! Servus!" im Diogenes Verlag, Zürich, herausgebracht hat (80 S., 7,80 DM), wo auch seine anderen Graphik-Bände ("Draculas Ende", "Die Ungeheuer von Loch Ness") und das von ihm geschriebene und illustrierte Kinderbuch "Der Maulwurf Grabowski" erschienen sind.