Mit 552,6 Litern pro Kopf der Bevölkerung erreichte der Getränkeverbrauch in der Bundesrepublik 1973 eine neue Rekordhöhe. Allein mit ihren Lieblingsgetränken Bier und Kaffee löschten die Deutschen ihren Durst fast zur Hälfte. In den kommenden Jahren wächst der Getränkeverbrauch, nach einer jetzt veröffentlichten Ifo-Studie, unterschiedlich, aber insgesamt abgeschwächt. Während der Durst auf Fruchtsäfte, Sekt, Erfrischungsgetränke und Wein stark zunehmen dürfte, müssen die Kaffee-, Milch- und Bierproduzenten mit Absatzverlusten rechnen. Für Bier, das Nationalgetränk Nr. 1, gaben die Deutschen mit 15 Milliarden Mark im vergangenen Jahr mehr als doppelt soviel Geld wie für Milch (7,4 Mrd. Mark) aus, die vor Spirituosen und Erfrischungsgetränken (jeweils 5,6 Mrd. Mark) den zweiten Platz in der Gesamtausgabenstatistik hält

Quelle: ifo-institut, München