Obwohl die Zahl der Arbeitslosen indiesem Jahr schon höher liegt als im Rezssionsjahr 1967 und ihrem dritten Gipfelpunkt nach der Währungsreform zustrebt, steht die Bundesrepublik im internationalen Vergleich noch günstig da. Doch wird in anderen Ländern die Arbeitslosenquote nach Maßstäben ermittelt, die von den deutschen oft erheblich abweichen. In den Vereinigten Staaten lassen sich beispielsweise Studenten während der Semesterferien als arbeitslos registrieren, in Japan werden Arbeitskräfte in den zahlreichen Kleinbetrieben auf Familienbasis zum großen Teil nicht erfaßt. In der Bundesrepublik steht nur etwa jeder zweite Arbeitslose dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Viele machen gesundheitliche Bedenken geltend oder suchen eine Teilzeitarbeit.