Bei Fiat hat sich der 1970 präsentierte Typ 128 zu einem rechten Erfolgsmodell entwickelt: In vierzehn Ländern wird der Wagen gebaut oder montiert, mehr als zwei Millionen verließen bislang die Bänder. Mit Frontantrieb und Quermotor und mit einer sehr guten Raumausnutzung, mit obenliegender Nockenwelle und mit elektrischem, nur bei Bedarf mitlaufendem Kühlerventilator besitzt der 128 auch heute noch alle Attribute modernster Technik.

Wenn die Autos heute auch gern eine Nummer kleiner gekauft werden, so will man auf Komfort und Leistung doch nicht verzichten. Immer mehr Hersteller präsentieren im Kleinformat durchaus anspruchsvolle Fahrzeuge. Hierzu zählen die neuen "Special"-Modelle des Fiat 128.

Special – das bedeutet nach Fiat-Tradition zunächst ein Plus an Ausstattung. Der 128 Special kommt mit breiteren Stoßstangen mitGummibelag, mit einem neuen Kühlergrill und Rechteck – Scheinwerfern, mit neuen Heckleuchten, die auch Rückscheinwerfer enthalten. Innen gibt es ein neues, gepolstertes Lenkrad, ein Kühlwasser-Thermometer, einen elektrischen Scheibenwäscher und neue, schalenförmige Sitze.

Special – das bedeutet in der Fiat-Nomenklatur meist auch mehr Leistung. So auch beim 128: Neben dem bisherigen Motor von 1116 ccm und 55 PS gibt es beim Special auch 1290 ccm und 60 PS. Die größere Maschine ist aus dem 128 rally und aus dem Coupé (sowie dem X 1/9) bekannt, hier leistet sie 67 beziehungsweise 75 PS. Für den 128 Special wurde sie auf versicherungsgünstige 60 PS gedrosselt. Mit ihnen geht das handliche Auto 145 km/st Spitze und erreicht Tempo 100 aus dem Stand nach 17,5 Sekunden (1100: 140 km/st, 19,1 Sekunden). Der Verbrauch des 1300ers liegt etwa einen Liter pro 100 km höher. Er soll 9790 Mark kosten, der 1100er 8390 Mark.

St. W.