Sehenswert:

"Im Dreck verreckt" von José Giovanni. "Montana Sacra" von Alexandra Jodorowsky (siehe Seite 24). "American Graffiti" von George Lucas (siehe Seite 24). "Erotische Geschichten aus 1001 Nacht" von Pier Paolo Pasolini.

Annehmbar:

"Tote Zeugen singen nicht" von Enzo G. Castellari. "Alle für einen – Prügel für alle" von Bruno Corbucci. "Das wilde Schaf" von Michel Deville. "Testament in Blei" von Carlo Lizzani.

Fragwürdig:

"Der Große aus dem Dunkeln" von Phil Karlson. Die Lebensgeschichte des legendären Sheriffs Buford Pusser aus Tennessee, der vor wenigen Tagen tödlich verunglückte, ist hier zu einem wüsten, brutalen und gefährlich eingängigen Plädoyer für law and order verwurstet worden. Die fatale Demagogie des Films: Familienidyllen, die gesunde Volksmoral und ein archaisches Rechtsverhältnis einerseits, Huren, Mörder, Schwarzbrenner, Verbrechersyndikate und Korruption bis ins Capitol andererseits liefern die Alibis und Motive für Pusser, als eine Art King Kong seinen Eichenknüppel zu schwingen und auf seine Weise "den Schweinestall auszumisten".

WD