Der Präsident war "enttäuscht". Jetzt hat er wieder "Mut" und "ist erfreut, weil der Verbraucher Geld spart". Das ist eine überfreundliche Beschreibung des Umstands, daß der Käufer eines Durchschnittsautos von General Motors (GM) in den USA 1975 nicht wie angekündigt 480, sondern nur noch 430 Dollar mehr bezahlen muß. Dennoch verdient der Vorgang Interesse.

Da hatte der neue Herr im Weißen Haus, der pikanterweise auch noch Ford heißt, wenige Tage nach Amtsantritt die Chefs von GM ob ihrer Preispläne öffentlich gerüffelt und nachträglich Mäßigung verlangt. Dafür wurde er von allen, die den unrühmlichen Ausgang ähnlicher Versuche von Fords Amtsvorgängern noch in Erinnerung hatten, wegen seiner Naivität belächelt. Und GM reagierte erwartungsgemäß unwirsch. Doch zwei Wochen später geschah es dann doch: Mit einem Wortschwall, der Verlegenheit ahnen läßt, versprachen die GM-Bosse eine Revision ihrer Pläne, nahmen Bruchteile ihrer Preisforderungen zurück.

So könnte denn alles sein Bewenden haben. Verwirrung nur bringen die Namen ins Spiel: wer künftig behauptet, Ford mache die Preise bei GM, wird verdeutlichen müssen: meint er den Konkurrenten Ford oder den Präsidenten, Henry II. oder Gerald I.? rf