Hervorragend:

"Der Bankdetektiv" von Edward Cline.

Sehenswert:

"Die Auslieferung" von Peter von Gunten. In melancholisch getönten, um Authentizität bemühten, gleichwohl aber streng durchkomponierten Bildern und Szenen stellt der erste Spielfilm des jungen Schweizer Regisseurs die Frage nach der Wirklichkeit der vielgerühmten Schweizer Asylpolitik: Als das zaristische Regime einen lukrativen Handelsvertrag anbietet, liefern die Eidgenossen den Anarchisten Njetschajew bedenkenlos aus. Daß von Gunten diesen Fall aus dem Jahre 1872 freilich ausschließlich unter dem Aspekt der Auslieferung rekonstruiert, daß er die politisch-inhaltliche Auseinandersetzung völlig ausklammert, enttäuscht doch etwas. WoR

"Der Tod des Flohzirkusdirektors" von Thomas Koerfer. Nach dem Verlust seiner Flöhe muß sich der Schausteller Ottocaro Weiss (François Simon) ein neues Betätigungsfeld schaffen. Er kommt auf die Idee, die Pest auf dem Theater darzustellen. Für ihn hat diese Seuche eine reinigende, die Gesellschaft gleichmachende Kraft. Doch arglos läßt sich Weiss vor den Karren eines faschistischen Ideologen spannen. Dem Schweizer Koerfer und seinem Autor Dieter Feldhausen ist eine vielschichtige Parabel gelungen, die durch ihre Klarheit und ungekünstelte Poesie besticht. In unabhängigen Kinos. EKP

"Lebendig begraben" von Roger Corman. "Der Mann ohne Gesicht" von Georges Franju. "The Harder They Come" von Perry Henzell. "Alexander, der Lebenskünstler" von Yves Robert. "Karl May" von Hans-Jürgen Syberberg.

Annehmbar: