Ein Arbeitgeber, der, wie es schien, gerade einen ungetreuen Angestellten entlarvt und den zuständigen staatlichen Organen übergeben hatte, erlebte kürzlich den Schock seines Lebens.

In seinem Büro surrt das Telefon. "Karlsruhe", hörte er seine Sekretärin sagen – "Gut, stellen Sie durch ... Ja, hier Vetter ..."

"Herr Vetter, es handelt sich um den Fall Böhm..."

"Hat der Spion schon alles gestanden?"

"Nein, Herr Vetter, leider nicht, deswegen ruf’ ich ja an ..."

"Der ist also noch gerissener als der Guillaume. Ich habe bereits in den drei Jahren, in denen er mein Mitarbeiter war, festgestellt, daß das ein völlig undurchsichtiger Mann ist. Da muß man schon ein sehr wachsames Auge haben ... Im übrigen: Wenn Sie noch Material von uns brauchen..."

"Nein, vielen Dank, Herr Vetter..."