Claude Cénac: "Die Höhlen am Roten Fluß"; Egelbert, Balve; 176 S., 12,80 DM

Das Leben eines Stammeshäuptlings aus der Zeit vor über 20 000 Jahren, seine Taten, seine Begegnung mit Magie und Jagdzauber, mit den rätselhaften Höhlen und den damals noch in Europa lebenden Bisons.

Es demonstriert in dieser Rahmenhandlung, wie nach Meinung dieses französischen Autors der Frühmensch der Cromagnonzeit in Südwestfrankreich gelebt, geliebt, gehandelt und vor allem geredet hat.

William Corbin: "Das Rätsel von Notre Dame"; Thienemann, Stuttgart; 288 S., 15,80 DM

Zwei Halbwüchsige sind von daheim ausgerissen und wollen nicht mehr zurück. Die Kathedrale von Paris bietet dem halbwüchsigen Mädchen Dany vorläufiges Versteck. Für den jungen Amerikaner Michael bedeuten Flucht und Versteck ein Rätsel, das er allein lösen soll.

Das Buch will die entstehende und sich festigende Freundschaft zweier Außenseiter schildern, was dem Autor durchaus glückt.

Preben Ramløv: "Die Söhne des Verräters"; Ueberreuter, Wien/München; 192 S., 14,80 DM