Auf einem Tennisplatz machen eine Nonne und ein Bischof ein Match. Die Nonne spielt brillant. Der Bischof schwach. Jedesmal, wenn der Bischof einen Ball nicht mehr erwischt oder danebenschlägt, flucht er: "Kruzifix, daneben!" Der Nonne wird das Fluchen zuviel: "Herr Bischof, es tut mir leid, unter diesen Umständen kann ich mit ihnen nicht weiterspielen. Das Fluchen schadet meinem Seelenheil!" Der Bischof entschuldigt sich und verspricht, keinen Fluch mehr über seine Lippen kommen zulassen, und wenn es doch passieren sollte, möge der Herrgott Donner und Blitz senden und ihn zu einem Häufchen Asche machen. – Die Nonne ist einverstanden. Das Spiel geht weiter. Der Bischof beherrscht sich und flüstert bei verpaßten Bällen nur noch leise: "Ha, daneben." Beim dritten Satz hat die Nonne Aufschlag. Beim ersten und beim zweiten As kann sich der Bischof noch beherrschen, beim dritten aber flucht er laut los: "Kruzifix, daneben." Der Himmel grollt mit Donner und Blitz. Die Nonne fällt vom Blitz getroffen zu einem Häufchen Asche zusammen. Dröhnt aus dem Himmel eine Stimme: "Kruzifix, daneben!"