Ich kann, als ehemaliger Gegner, der die Methode kennt, die per Hungerstreik "liberale Gewissen ködern", Liberale "taktisch behandeln" will, wie es in den kürzlich veröffentlichten Zellenzirkularen heißt, die auch bei Ulrike Meinhof gefunden wurden, ich kann den Menschen Röhl, den mit "das da" in den leeren Händen, auf seinem gegenwärtigen Erkenntnisstand nicht verurteilen. Statt dessen finde ich Rühmkorfs Zeilen aus dem Jahre 1948:

"Du bist modern, du dichtest linear.

Kunst auf marsch, marsch, schon ist die Linie klar:

Mein Bruder Röhl, nun richte dein Gerolle –

Fehlt auch der Wasser eigenes Gefälle.

Du brauchst es gar nicht, bleibst ja linear."