Dafür ist zwar grundsätzlich der Präsident des Bundesrechnungshofes, Hans Schäfer, – ebenfalls Professor – in seiner Eigenschaft als Bundesbeauftragter für die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung zuständig. Schäfer ist jedoch mit anderen Arbeiten so ausgelastet, daß er sich derzeit darum nicht kümmern kann.

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Gespannt sein kann man, ob der Haushaltsausschuß des Bundestags noch Personaleinsparungen bei den Referaten für Öffentlichkeitsarbeit der Regierung fordern wird. Dort nämlich bieten sich Sparmaßnahmen geradezu an. Insgesamt verfügen die Pressestellen und die Referate für Öffentlichkeitsarbeit über 196 Stellen.

Während sich die meisten Ministerien im Durchschnitt mit etwa zehn Stellen in diesem Bereich begnügen, hat ein Ministerium, das schon, mehrfach als überflüssig und auflösungsbedürftig genannt wurde, die meisten Stellen: Das Ministerium für innerdeutsche Beziehungen des Ministers Egon Franke hat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 33 Mitarbeiter, davon 17 im höheren Dienst. An zweiter Stelle liegt Wirtschaftsminister Hans Friderichs mit 23 Mitarbeitern, ihm folgt Walter Arendt mit 22. Hans Apel, dessen Finanzministerium zu den größten Ressorts gehört, hat hingegen nur elf Mitarbeiter, drei von ihnen gehören zum höheren Dienst.

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Albert Schnez, Generalleutnant a. D. und Mitglied der Geschäftsführung des Umzugs- und Transportunternehmens Kühne und Nagel, bekommt Konkurrenz. In die Bonner Verbindungsstelle der bundeseigenen Speditionsfirma Schenker und Co. ist Oberst a. D. Julius Neumann, früher Leiter der Gruppe Düsseldorf des militärischen. Abschirmdienstes (MAD), eingetreten.

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