Bundesdienstbuslinie

Die hohen Bonner Beamten sollen von Dienstfahrzeuge auf Busse umsteigen. In der Bonner Stadtverwaltung denkt man an Verhandlungen mit dem Bund über die Einrichtung einer besonderen Buslinie, die das Kanzleramt, die meisten Ministerien und das Bundeshaus miteinander verbindet. Nach Meinung der Stadtväter verspräche der Dienstverkehr per Bus nicht nur eine Entlastung der oft verstopften Straßen, sondern vor allem erbliche Einsparungen bei den rund 500 Dienstwagen.

Ruhestörende Sicherheit

Der Sicherheitskordon, der seit der Ermordung des Berliner Richters Drenkmann vor allem um die politische Prominenz in Bonn gezogen worden ist, stört viele Bonner. So beklagten sich Nachbarn des Domizils von Wirtschaftsminister Friderichs, daß die Kontrollgänge und Patrouillenfahrten der Sicherheitsbeamten zumal nachts die Ruhe beeinträchtigten. Ähnlich gestört fühlen sich auch Anrainer der Grundstücke von Herbert Wehner und Hans-Dietrich Genscher.

Mannomann

Beim Schritt über die Schwelle ins Jahr der Frau sind die Frauen in der Bundesrepublik etwas gestolpert. In einer Umfrage des Emnid-Instituts Bielefeld sagten 66 Prozent aller befragten Frauen, daß sie mehr Vertrauen zu einem Mann hätten, wenn es um die Vertretung ihrer politischen Interessen gehe. Nur 26 Prozent meinten, Frauen verträten sie besser. Eheerfahrungen spielten bei der Entscheidung anscheinend eine wichtige Rolle: Mit zunehmendem Alter setzen die Frauen immer stärker auf die politischen Fähigkeiten der Männer. Mit höherem Bildungsstand freilich sinkt gleichzeitig das Vertrauen in die Männer. Unter den Frauen mit Abitur oder Universitätsabschluß entschieden sich nur noch, 42 Prozent für den Politiker, 39 Prozent hingegen stimmten für die Frau als politische Interessenvertreterin.

Dank für Pakistan