Erik Krickbein, in letzter Zeit meist leicht verdrossen und pessimistisch, wirkte heiter und gelöst, als er mich besuchte. Er bemerkte wohl meinen erstaunten Blick. „Tja, mein Lieber, ich habe mich zum Optimismus entschlossen.“

„Und woher beziehst du deinen Optimismus?“

„Von der Regierung. Seit ich ihren gedämpften, aber unübersehbaren Zukunftsglauben teile, geht’s mir Schon viel besser“.

„Du glaubst also an den Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte?“

„Wie an den lieben Gott. Glaubst du etwa nicht daran?“

„Nun ja, nun ja...“ stammelte ich zögernd.

„Der Aufschwung kommt natürlich nur, wenn wir die Schwarzmalerei und Panikmache bekämpfen. Was wir jetzt brauchen, ist der Optimismus eines Hans Friderichs“.