Begegnung in Leningrad

Ein Sonderprogramm für Studien- und Begegnungsfahrten hat jetzt der CVJM Hamburg vorgelegt. Er lädt „junge Erwachsene“ von 18 bis 35 Jahren (auch Nichtmitglieder) ein, die nicht nur Städte und Denkmäler kennenlernen wollen, sondern auch an Kontakten mit den Bewohnern des Landes interessiert sind. Bei allen Programmen sind daher Jugendbegegnungen, Gespräche und Diskussionen vorgesehen. Die Reisen führen nach: Leningrad–Wilna–Riga (27. 6.–11. 7. 1975, 800 Mark), Kiew–Odessa–Rostov (18.–30. 7. 1975, 850 Mark), Leningrad–Moskau (10.–17. 10. 1975, 525 Mark) und Leningrad–Nowgorod (29. 12. 1975–2. 1. 1976, 565 Mark). Eine Reise nur für Schüler bis 21 Jahre führt in den Herbstferien nach Leningrad und Nowgorod, Preis 485 Mark. Der CVJM arbeitet mit der sowjetischen Jugendorganisation Sputnik zusammen. Aber während im letzten Jahr 3000 Bundesbürger in die Sowjetunion reisten, kamen umgekehrt nur 600 Sowjetbürger in die Bundesrepublik. Wie es heißt, seien Valutaprobleme das größte Hindernis für eine größere Zahl von „Her-Reisen“. Information: CVJM Hamburg e. V., 2 Hamburg 1, An der Alster 40, Telephon (0 40) 24 90 74.

Alles für Küche und Koje

Es ist nicht alles zuverlässig, was sich unter dem Namen „Yacht“ zum Chartertörn im Mittelmeer anbietet. Um so mehr ist man auf Informationen über gut beleumdete Unternehmen angewiesen. Ein Name macht denn unter Yachtskippern die Runde: Nauticlub, Hellenic Yachting, Athen 134, Venizelou Avenue 6, Telex 5551. Acht Segelyachten vom Typ „Arpège“ und „Dufour 35“ bieten die Eigner – I. Hadzakis und das deutsche Ehepaar G. von Lübbecke – für Törns zwischen griechischen Inseln an. Die Boote haben eine Länge von 9,25 m beziehungsweise 10,75 m, sechs bis acht Kojen und im übrigen alles, was zu einer sicheren Ausrüstung gehört: Volvo-Penta-Diesel von 15 und 36 PS, 4 Vorsegel, Handbücher für Boot und Revier, britische Karten, Leuchtfeuerverzeichnis, Peilkompaß, Glas und Barometer, Feuerlöscher, Seenotausrüstung, Ersatzteile und alles für Küche und Koje. Eine Woche Yacht-Charter kostet ab 560 US Dollar.

Und immer wieder: der Rhein

Wer von Frankfurt nach Amsterdam fahren will, nimmt normalerweise Bahn, Pkw oder Flugzeug. Neuerdings kann er auch zu Wasser reisen, noch dazu höchst komfortabel und verbunden mit einem Mini-Urlaub: Die Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt hat Amsterdam zum neuen Ziel- beziehungsweise Ausgangshafen erklärt, und wer will, kann mit der Rheinflotte von dort auch noch bis Straßburg fahren. Mit dieser Möglichkeit wird das Programm der Rheinreisen (bisher: Rotterdam–Basel, Rhein-Mosel-Kreuzfahrten, Fünf-Länder-Reisen von Basel über Antwerpen bis Rotterdam) wesentlich erweitert. Preisbeispiele: Basel–Rotterdam ab 730 Mark für die einfache Fahrt (hin und zurück 1435 Mark), Straßburg–Amsterdam ab 510 Mark, Rhein-Mosel-Kreuzfahrt ab 995 Mark. Ausflüge, für die es bei jedem Anlegestopp Gelegenheit gibt, müssen extra bezahlt werden. Information: Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG, 5 Köln, Frankenwerft 15, Telephon (02 21) 2 08 81.

Frankreich-Freuden