Bisher fliegt das Überschallverkehrsflugzeug Concorde nur Verluste ein. Und der Start auf der begehrten Atlantikstrecke nach USA scheint sich zu verzögern.

Zweimal gaben Warnlichter falschen Alarm und verzögerten den Abflug; ein anderes Mal war ein Triebwerk überhitzt und zwang die über Venedig überlangte Maschine zur Umkehr nach London. Die Flugzeuge sind oft weniger als zur Hälfte gefüllt, und der Dienst verursacht Verluste.

Trotzdem bezeichnet die Fluggesellschaft auf der Route bis zu einer viertel nuar aufgenommenen regelmäßigen Verkehr mit dem Überschallflugzeug Concorde von London nach Bahrein im Persischen Golf als einen Erfolg.

Presseberichte, wonach die Staatsgesellschaft auf der Route bis zu einer viertel Million Mark pro Woche verliert, weist Managing Director Henry Marking jedoch als „wilde Übertreibung“ zurück. Nach seiner Kalkulation sind es weniger als 10 000 Mark.

Marking: „Der Verkehr auf dieser Strecke ist eher besser, als wir erwartet haben. Wir haben niemals angenommen, daß London–Bahrein für sich allein rentabel sein wird, aber es ist ein erster Schritt und ein sehr wichtiger und entscheidender Schritt auf unserer Route nach Australien.“

British Airways betreibt den Dienst nach Bahrein gegenwärtig mit zwei Concordes; eine dritte wird Ende Mai erwartet, British Airways braucht dieses Flugzeug, um den Dienst nach Singapur und Melbourne zu verlängern und den Verkehr nach Amerika aufzunehmen.

Doch da gibt es Schwierigkeiten; die Verkehrsrechte sind noch nicht gesichert. So möchten die Briten zum Beispiel Indien im Überschalltempo überfliegen. Hierbei könnte Neu-Delhi Schwierigkeiten machen.