Mit einem autorisierten Leitartikel in der Pekinger Volkszeitung hat Mao Tse-tung vorige Woche der Kampagne gegen die Fraktion um den Vize-Ministerpräsidenten Teng Hsiao-ping seinen Segen erteilt. Teng, der auch stellvertretender Parteivorsitzender und Chef des Generalstabes ist, war während der Kulturrevolution in den sechziger Jahren als Generalsekretär der Partei abgesetzt und zur Selbstkritik und Umerziehung verurteilt worden. Ministerpräsident Tschou En-lai hatte ihn nach siebenjähriger Verbannung rehabilitiert.

Unser großer Führer, der Vorsitzende Mao, hat soeben erklärt: ‚Wer frühere Entscheidungen umkehren will, handelt gegen den Willen des Volkes.‘ Diese Worte des Vorsitzenden Mao spiegeln den starken Wunsch der breiten Massen des revolutionären Volkes wider, die Restauration und den Rückschritt zu bekämpfen und die Revolution beharrlich fortzusetzen. Sie enthüllen die reaktionäre Natur der reuelosen kapitalistischen Wegbereiter innerhalb der Partei, die sich gegen den Strom der Geschichte stemmen. Sie ermutigen die ganze Partei, die ganze Armee und das Volk im ganzen Lande, sich noch stärker einzusetzen für den Abwehrkampf gegen den abweichlerischen Wind von rechts, der die früheren Entscheidungen umstoßen will.

Dieser Kampf ist (im letzten Sommer) von der Bourgeoisie aufgerührt worden. Jene, die diesen Wind entfachten, stellten sich gegen die proletarische Revolution im Erziehungswesen, in Literatur und Kunst, gegen die sozialistische Revolution auf dem Felde der Wissenschaft und Technologie, gegen die Dreier-Verbindungen von alten, mittelaltrigen und jungen Leuten in der Verwaltung, gegen die sozialistischen Errungenschaften auf verschiedenen Gebieten und gegen die Große proletarische Kulturrevolution. Ihre Versuche, die früheren Entscheidungen umzukehren, waren auf der Grundlage von Theorie und Programm vorzüglich organisiert. Die Speerspitze richtete sich gegen unseren großen Führer, den Vorsitzenden Mao.

Es bleibt eine Tatsache: Die Arbeiter, Bauern, Soldaten, die revolutionären Kader und die revolutionären Intellektuellen, kurzum: die Massen des Volkes, und das sind mehr als 95 Prozent der gesamten Bevölkerung, wollen die Revolution unterstützen und den Sozialismus. Sie fordern die Festigung und Entwicklung der Siegesfrüchte aus der Großen Kulturrevolution, die Beschränkung der bürgerlichen Rechte und den Fortschritt der sozialistischen Revolution.

Der Vorsitzende Mao hat soeben erklärt: ‚Die sozialistische Revolution hat sich gegen uns gekehrt. Leute innerhalb der Partei bekämpften die Gründung von Kooperativen. Sie ärgerten sich über die Kritik an den bürgerlichen Rechten. Die sozialistische Revolution wird ausgeführt, ohne daß man weiß, wo die Bourgeoisie steht. Sie steht mitten in der Kommunistischen Partei. Es sind die gewissen Amtsinhaber in der Partei, die den Weg zum Kapitalismus betreten. Diese kapitalistischen Wegbereiter befinden sich noch immer auf demselben Weg.‘

Jene Person, die den abweichlerischen Wind von rechts entfacht hat, um die früheren Entscheidungen umzustoßen, ist derselbe kapitalistische Wegbereiter, der vor der Großen Kulturrevolution zusammen mit Liu Schao-tschi den Revisionismus praktizierte, der alle sozialistischen revolutionären Entwicklungen bekämpfte und der während der Großen Kulturrevolution kritisiert wurde, aber dennoch keine Reue zeigte.

Es ging ihm glatt vom Munde, daß er niemals die früheren Entscheidungen umkehren würde. Aber sobald er in sein Amt zurückgekehrt war, brach seine alte Krankheit wieder aus, und er ist auf dem Weg zum Kapitalismus weitergegangen. Wie der Vorsitzende Mio feststellte, sind Leute dieser Art niemals Marxisten gewesen, sondern sie sind bürgerliche Demokraten, die geistig in der Phase der demokratischen Revolution stehengeblieben sind.