Immer, wenn es Frühling wird, so scheint es, geraten die Währungen der Industrieländer in einen Wirbelsturm. In diesem Jahr traf es die Briten, Franzosen und Italiener. Vor drei Jahren war es dramatisch. Damals zerbrach das Gefüge der festen Wechselkurse. Seitdem ist der Wert der Mark gegenüber den ausländischen Währungen – mit Ausnahme der „Währungs-Schlange“ (siehe Seite 25) – veränderlich; die Mark „floatet“. Das hat zu erheblichen Kursveränderungen geführt. Dadurch sind deutsche Waren beispielsweise für Engländer und Italiener teurer geworden, während deutsche Touristen mehr Devisen für einen Hundert-Mark-Schein bekommen.

Quelle: Deutsche Bundesbank und eigene Berechnungen.