Wie Fidel sagte

Raul Castro, Bruder des kubanischen Präsidenten, hat das Eingreifen einer kubanischen Division in den angolanischen Bürgerkrieg auf seine Weise gerechtfertigt: „Wie können sie (er meinte die Amerikaner) von Intervention sprechen, wenn sie gerade erst vor ein paar Monaten besiegt wurden und das heroische Vietnam nach mehreren Jahren der Intervention verlassen mußten? Wie Fidel schon sagte, suchen wir in Angola weder Erdöl, noch Kupfer, noch Eisen, oder sonst irgendetwas – wir wenden lediglich eine Politik der Grundsätze an.“

Ein Volk von Intellektuellen

Nordkorea soll ein Volk von Intellektuellen werden. Das jedenfalls scheint das paradoxe Ziel der Kulturrevolution, die Diktator Kim Il Sung eröffnet hat. Sein Motto: „Wenn jeder den Stand eines Hochschulabsolventen erreicht und Ingenieur oder Spezialist wird, dann wird die Schicht der Intellektuellen verschwinden.“

Schrecken der Bürokraten

Tansanias Präsident Nyerere ist zum Schrecken aller aufgeblähten Bürokratien geworden. In diesem Monat müssen in Tansania 9496 Beamte, das sind 20 Prozent aller Regierungsangestellten, ihre Taschen packen. Drastische Sparmaßnahmen, so Nyerere, zwingen ihn zu diesem Schritt. Aber es geht nicht nur um die rund 15 Millionen Mark, die dadurch weniger ausgegeben werden müssen. Es geht vor allem darum, „das Volk vor einem Haufen unproduktiver Leute zu schützen“.

Unschlagbare OAU